Theater Maagal

 

Unser nächstes Stück beschäftigt sich mit einem der ältesten schriftlich
überlieferten  Mythen der Welt. Es ist die Geschichte der INANNA und
ihres Weges in die Unterwelt. Das besondere an der Geschichte ist, so
finden wir, dass die Heldin an dem Punkt, an dem sich ihr Leben in größtem Maße erfüllt, freiwillig in die Unterwelt geht, dort stirbt, und dann wieder aufsteigt in die Oberwelt.
Wir haben dieses Stück gewählt, weil es dort um einen Prozess des
Sterbens und der Wandlung geht - übertragen und ganz real. Da die Heldin wieder zum Leben kommt, betrifft dies nicht nur den wirklichen Tod, sondern auch alle Prozesse im Leben, die dem Sterben in irgendeiner Weise ähneln. Das
Stück soll zur Integration dieser "dunklen" Seite und damit zum Leben in
einer großen Fülle ermuntern.

  

„Inanna“  - Theater Maagal 

Aufführungen:      

                    26.06.20 und 27.06.20 um 20:00 Uhr in der Freien Kunstakademie Überlingen

                    11.09.20 und 12.09.20 um 20:00 Uhr in Guthausen, Salem

                    09.10.20 und 10.10.20 um 20:00 Uhr in der Auferstehungskirche Überlingen

                         Stück/Regie: Carlos Goeschel

                         Übersetzung des Mythos und Sprechtraining: Roland Gelfert

 

Inanna, eine Königin, die immer ihren eigenen Weg geht, und damit alles,  was sie sich vorgenommen hat, auch erreicht,  gibt ein großes Geburtstagsfest. Die Schauspieler und das Publikum sind ihre Gäste. Wie es an runden Geburtstagen Brauch ist, erzählt sie ihr bisheriges Leben, das wie kein anderes von Liebe, Reichtum und Glück begleitet ist.

 

Im Laufe des Festes bekommt das Glück jedoch Risse und „kippt“ ins Gegenteil.

 

Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass Inanna sich bewusst und willentlich auf die andere, dunkle Seite des Lebens begibt.

 

Die Frage nach dem „Warum“ bleibt offen. Hört sie einen „Ruf“? Möchte sie die Höhen und Tiefen des Lebens ganz ausschöpfen oder folgt sie einfach einem höheren Kreislauf?

So beschreibt ihre  4000 Jahre alte Geschichte den Wechsel von Glück und Schmerz, Sommer und Winter, Voll- und Neumond als etwas ganz Natürliches, und gibt uns damit die Zuversicht und Kraft, das, was auch immer uns auf unserem Weg begegnet, dankbar anzunehmen. 

 

Lange vor dem Götterpantheon des antiken Griechenland, wurde in der sumerischen Kultur Inanna als Liebes- und Kriegsgöttin sowie als Schutzherrin der Stadt Uruk verehrt. Der Mythos, der uns von Tausenden von Tontafeln überliefert ist, hat augenscheinlich Fäden gelegt, die über die Sagen um Demeter und Persephone, Orpheus und Eurydike, Amor und Psyche bis hinein ins Neue Testament reichen.  

 

Die Theaterproduktion „Inanna“ des Theater Maagal schlägt eine unterhaltsame und mehrere Jahrtausende überwindende Brücke zu Gegenwart und Zukunft, indem sie den Mythos in die heutige Zeit verlegt.

Das Theater Maagal hat sich in seiner vierten Produktion weiter der Neuerzählung von Mythen verschrieben, weil die Mythen schon immer eine Chance waren, sich selbst verstehen zu lernen ...

 

Website: www.theater-maagal.de; E-Mail: theater-maagal12@posteo.net;

Tel: 0173/2717074

 

Derzeit (Ende 2019) nehmen wir noch weitere Mitspieler/Innen auf. Wir proben immer mittwochs von 17:00 Uhr bis 19.00 Uhr.
theater-maagal12@posteo.net

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Wer wir sind

Uns interessiert vor allem das Schauspielen. Darunter verstehen wir öffentliches Spielen, das nur mit Freude, Echtheit und Humor gelingt.

Eine Besonderheit der Gruppe ist die Beschäftigung mit Mythen und deren Wirkung auf unser Leben.



Bisherige Produktionen:

2019 und 2017

2015

2019 und 2018